Die Bedeutung von Resilienz: Stärke dein Gehirn und reduziere Stress

Resilienz – ein modernes Buzzword, das auf Google ganze 10 Millionen Ergebnisse liefert. Doch was genau versteht man eigentlich unter diesem Begriff, der in letzter Zeit immer öfter zu hören ist? Und welche Auswirkungen hat Resilienz auf unser Gehirn?

Eine hohe Resilienz ist fast schon eine Superpower. Eine Kompetenz, die uns dabei hilft, Herausforderungen gelassener anzugehen und schneller wieder in unsere Balance zu kommen. Dazu zählen Faktoren wie Belastbarkeit, Flexibilität, Optimismus, Selbstwirksamkeit und auch die Fähigkeit, Unterstützung anzunehmen.

Resilienz kann erlernt werden und ist somit keine statische Eigenschaft, die man entweder hat oder nicht hat. Vielmehr ist es ein Prozess, der sich im Laufe des Lebens ständig weiterentwickelt . Hierbei spielen sowohl innere Faktoren, wie z.B. persönliche Stärken, als auch äußere Faktoren, wie z.B. das soziale Umfeld, eine wichtige Rolle.

Darüber hinaus trägt Resilienz  auch zur Vorbeugung von psychischen Erkrankungen, wie z.B. einer Depression, bei.

Prof. Dr. Lieb vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung definiert Resilienz wie folgt: „Die Aufrechterhaltung bzw. die rasche Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach stressvollen Lebensereignissen.“

Im Grunde beschreibt Resilienz, wie gut unsere Ressourcen sind, um Belastungen standzuhalten, sie weniger belastend wahrzunehmen und stressresistenter zu sein. Stressoren können zum Beispiel Deadlines, Aufgaben, Probleme, Lärm und körperliche Anforderungen sein. Auch psychische Belastungen wie negative Gedanken, Traumata oder Rückschläge können eine Rolle spielen. Wenn sich mehrere Belastungen addieren, steigt der Stresspegel immer weiter an.

Was hat das nun aber mit unserem Gehirn zu tun?

Da das Gehirn selbst keine Schmerzen empfinden kann, werden Überlastungen und Erschöpfungszustände über andere Symptome wie z.B. Schlafprobleme, kreisende Gedanken, Konzentrationsprobleme, Antriebslosigkeit und Freudverlust sichtbar. All das sind  Dinge, die wir definitiv vermeiden möchten

Mehr Resilienz = weniger Überlastung

Wie schaffen wir es nun tatsächlich, resilienter zu werden, unsere Ressourcen auszubauen und weniger Stress zu empfinden? Wir wissen jetzt ja, dass Resilienz trainierbar ist. Zum Beispiel können eine gute Kommunikation, der Austausch im Team, Mentaltraining, Meditation, Sport/ Yoga, sowie Bio-/Neurofeedback dabei helfen, unsere Ressourcen zu stärken und resilienter zu werden. Durch regelmäßiges Training und den Aufbau einer gewissen Widerstandsfähigkeit erlangen wir die Fähigkeit, Belastungen besser standzuhalten. Es fällt uns leichter, mit schwierigen Situationen, Rückschlägen oder schlechten Nachrichten umzugehen und wir können unsere Reaktionen besser kontrollieren.

Weitere Tipps und Trainingsempfehlungen findest du beispielsweise auch in unserem Trainingsbuch für Mentale Fitness und Gesundheit (hier erhältlich: neuro-store.com).

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Na, hast Du Lust bekommen, deine Resilienz zu stärken? Dann nimm dir unsere Tipps zu Herzen und leg heute noch los! 

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